Sterbebegleitung
der letzte gemeinsame Weg
Es ist eine sehr schwere Aufgabe sich mit dem eigenen Tod oder dem Tod eines anderen Menschen zum Beispiel eines Familienangehörigen zu beschäftigen.Die Situation ist mit sehr vielen Ängsten verbunden und verlangt große seelische Anpassungsfähigkeiten und Erfahrung. Mit einigen Vorbereitungen und der Unterstützung von professionellen Pflegekräften läßt sich diese Aufgabe leichter bewältigen.
Für einen sterbenden Menschen ist es eine große Erleichterung wenn Menschen für ihn da sind und ihm auf seinem letzten Weg beistehen. Diese Menschen müssen in der Lage sein für eine Weile den eigenen Alltag zurückzulassen.
Hier ist der gute Zuhörer gefragt. Man benötigt sehr viel Einfühlungsvermögen, Verständnis und man muß in der Lage sein menschliche Geborgenheit zu vermitteln, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass der Kranke sich mit seinem eigenen Tod auseinandersetzen kann. In der letzten Phase des Lebens ist das Interesse des Sterbenden häufig verengt. Er benötigt viel Ruhe, ist schwach und müde.
Oftmals sind Angehörige mit der pflegerischen und seelischen Belastungssituation überfordert.Es ist sehr ratsam, frühzeitig mit den behandelnden Ärzten und Pflegekräften darüber zu sprechen, welche Möglichkeiten der Hilfe vor Ort gegeben sind.
Man benötigt eine ruhige Umgebung, umfassende Pflegepraxis, Hilfsmittel und eine sehr zuverlässige Kooperationsbereitschaft mit dem behandelnden Arzt.
Eine ausreichende Schmerzbehandlung muß auf jeden Fall sichergestellt sein. Gerade in der letzten Lebensphase kommt dem Grundsatz "ambulant vor stationär" eine besondere Bedeutung zu.
Wir fühlen uns diesem Grundsatz verpflichtet und möchten Menschen ein schmerzfreies und würdevolles Sterben in ihrer eigenen Umgebung ermöglichen.